Skip to content

Mehrwert-Kompass

Menu
  • Blog
  • Über mich
  • Wege der Unterstützung
Menu

Warum man beim investieren plötzlich ungeduldig wird

Posted on Januar 4, 2026Januar 10, 2026 by Katrin

Beim sparen war alles ruhig. Sparen war ein statischer Vorgang: Du legst Geld zur Seite, es bleibt dort, und du weißt genau, was es tut — nämlich nichts. Diese Ruhe schafft eine seltsame Form von Gelassenheit. Es gibt keine Bewegung, also auch keine Erwartung. Kein tägliches Auf und Ab, keine Kurven, keine Chancen, die man verpassen könnte. Sparen ist wie ein Glas Wasser, das du auf den Tisch stellst: Es bleibt, wo es ist, bis du es wieder brauchst.

Doch investieren ist ein völlig anderes energetisches Feld. Es ist nicht mehr statisch, sondern lebendig. Plötzlich beginnt das Geld, sich zu bewegen — und mit dieser Bewegung erwacht etwas in dir, das vorher geschlafen hat.

1. Gestaltungsmacht verändert die innere Dynamik

Beim investieren erlebst du zum ersten Mal echte Gestaltungsmacht: Du triffst Entscheidungen, die Konsequenzen haben, setzt Impulse, die sich in der Zukunft entfalten, und wirst vom Verwalter deines Geldes zum Gestalter deiner finanziellen Realität. Diese neue Form von Einfluss ist aufregend, neu, ein wenig gefährlich – und sie macht wach. Denn Gestaltungsmacht bedeutet, dass du richtig liegen könntest oder falsch, dass du etwas Großes auslösen oder etwas verpassen könntest. Genau diese Möglichkeit, dass deine Entscheidung Wirkung hat, erzeugt eine feine, aber kraftvolle innere Spannung.

2. „Das Geld arbeitet für dich“ – und genau das macht ungeduldig

Beim sparen liegt das Geld still, doch beim investieren beginnt es für dich zu arbeiten – und sobald etwas für dich arbeitet, willst du wissen, wie gut es das tut. Es fühlt sich an wie ein Garten: Du legst einen Samen in die Erde und schaust am nächsten Tag nach, ob schon etwas sprießt. Nicht aus Ungeduld im klassischen Sinn, sondern weil du zum ersten Mal Zeugin eines Prozesses bist, der von selbst weiterläuft. Dieses „von selbst“ ist magisch, aber genau darin liegt auch der Ursprung der neuen Ungeduld: Wenn etwas wächst, willst du es wachsen sehen; wenn etwas arbeitet, willst du seine Fortschritte beobachten; und wenn sich etwas bewegt, willst du wissen, wohin.

3. Investieren aktiviert Hoffnung — und Hoffnung ist ungeduldig

Sparen ist neutral, doch investieren ist emotional. Beim investieren entsteht Hoffnung: Hoffnung auf Wachstum, auf Freiheit, auf eine Zukunft, die leichter ist als die Gegenwart. Und Hoffnung ist nie geduldig – sie richtet den Blick immer nach vorne, auf das „Noch nicht“, auf das, was möglich wäre. Genau diese Vorwärtsbewegung erzeugt Ungeduld, weil du plötzlich eine Zukunft siehst, die dir vorher verborgen war.

4. Investieren macht sichtbar, dass Zeit ein Verb ist

Beim sparen ist Zeit ein Zustand, doch beim investieren wird Zeit plötzlich ein Verb: Sie tut etwas, sie arbeitet mit dir, sie verändert dein Vermögen. Und in dem Moment, in dem Zeit aktiv wird, wird auch dein inneres Erleben aktiv. Du spürst auf einmal, dass jeder Tag zählt, jede Woche Bewegung bringt und jeder Monat etwas verändert. Diese neue, lebendige Beziehung zur Zeit gehört zu den stärksten Auslösern für Ungeduld.

5. Ungeduld ist kein Fehler — sie ist ein Zeichen von Erwachen

Die Ungeduld beim investieren ist kein Mangel an Disziplin, sondern ein Zeichen dafür, dass du zum ersten Mal bewusst erlebst, dass dein Geld ein Werkzeug ist und kein stiller Vorrat. Sie zeigt, dass du Verantwortung spürst, dass du Gestaltungsmacht spürst, dass du Zukunft spürst. Diese Ungeduld macht sichtbar, dass auch in dir etwas in Bewegung gekommen ist — genau wie dein Geld.

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Aktuelle Beiträge

  • Zahme Vögel singen von der Freiheit. Freie Vögel fliegen.
  • Die Geschichte vom Hund aus Licht
  • Warum man beim investieren plötzlich ungeduldig wird
  • „Schnell reich werden dauert ewig“ – und warum wir immer „schon viel weiter“ sein wollen
  • Warum die Rauhnächte kein Raum für Investmentplanung sind

Tipps zum Thema

  • Börse
  • Business
  • Inspiration & Geschichten
  • Investieren & Spenden
  • Vermögensaufbau & Sparen
  • Zeitmanagement & Persönlichkeitsentwicklung

Beliebte Beiträge

  • Warum die Rauhnächte kein Raum für Investmentplanung sind
  • Wie erstelle ich einen Finanzplan?
  • Neobroker und versteckte Kosten: Ein Blick hinter die Kulissen
  • Richtungsfinding - Den eigenen Weg finden
  • Spenden – Der 10. Teil gehört Gott
  • Die Gans, die goldene Eier legt

Kontakt


Impressum

Datenschutz

Disclaimer

Räume


Gästebuch

Verbindungen

Newsletter

© 2026 Mehrwert-Kompass | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme